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Mit einer Gruppe ein Theaterstück inszenieren
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Arbeitshilfen und Texte zu speziellen Themen und Gruppen zusenden



Theater
: Thesen und Anregungen zum Theaterspiel mit Gruppen Theatergruppenarbeit Theaterspielen mit Gruppen Zusammengefasst hier einige wichtige Grundaussagen zum Thema Theater mit Gruppen. Spielen vor Publikum Alle können Theater spielen. Sie wissen, dass ihr Spiel ein "So tun als ob" ist. In dieser Scheinrealität erkennen sie auch den Zuschauer in seiner distanzierten Rolle als Betrachter. . Theaterspiel ist eine künstliche Welt, das weiß doch jedes Kind. Nur beim Spiel vergessen wir manchmal, dass andere dabei beobachten sollen und wollen. Damit das Publikum besser beobachten kann, werden die SpielerInnen oft künstliche, nicht natürliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Bei diesem Problem hilft ein genaues Stellungsspiel auf der Bühne und ein zuschauerfreundliches Arrangement der Bühnenteile. Grundsätzlich lassen sich das disziplinierte Verbleiben in der Rolle und das etwas künstliche Schauspiel nicht erzwingen oder antrainieren! Als Spielleitung und Zuschauer muss man damit leben. Für die Zuschauer ergibt sich daraus oft Situationskomik. Regie und Probenarbeit Die zentrale Aufgabe der Spielleitung ist, die Spielgruppe auf eine Theateraufführung vorzubereiten. Dies geschieht, in aller Regel, durch Einübung (Probe) der Aufführung. Zu vermeiden sind besonders Proben mit vorher auswendig gelernten Texten.Von Anfang an Spielen Lange Erläuterungen, Erklärungen, Einführungen behindern die Spielfreude der TeilnehmerInnen. Die Rollenbesetzung ist eine Entscheidung mit großer Tragweite In der ersten Probezeit sind Rollenwechsel üblich und notwendig, daher sollten die TeilnehmerInnen ruhig einmal mehrere Rollen probieren. Bei der Besetzung hat die Spielgruppe mitzuentscheiden. Es gibt zusätzlich auch pädagogische Gründe eine Rolle zu besetzen. Wichtig! Es gibt keine guten und schlechten Rollen. Pausen sind wichtig Es ist schwierig sich längere Zeit auf eine Rolle zu konzentrieren. Entspannen und Austoben sind wichtige, spielerisch gestaltete Unterbrechungen. Für den produktiven Wechsel zwischen Proben und spielerischen Pausen braucht man als Spielleitung etwas Fingerspitzengefühl. Positives Klima schaffen Nur in einer emotional positiv getönten Gruppensituation ist effektive Probenarbeit möglich. Ärger, Wut, Niedergeschlagenheit und Angst sind die größten Feinde einer Theatergruppe. Die Spielleitung hat für gute Stimmung zu sorgen. Vorspielen ist wichtig Regieanweisungen sind oft nicht verständlich, daher ist es wichtig vorzuspielen und zu zeigen. Fernwirkung beachten Die Spielleitung achtet von Anfang an darauf, dass das Spiel auch noch vom entferntesten Zuschauerplatz zu erkennen ist. Erhöhte Bühne, große Gesten und entsprechend gestaltete Requisiten sind oft unerlässlich und von vornherein mit in die Probenarbeit einzubeziehen. Jede Rolle ist anders Wir neigen dazu, auf der Bühne ähnlich zu spielen (z. B. werden Stimme und Tonfall der Anderen gerne imitiert). Die Spielleitung muss darauf achten, dass die Schauspieler ihre verschiedenen Rollen durchhalten. Das Spielstück in kleine Szenen (Spielschritte) einteilen Das Proben eines Theaterstückes geschieht in kleinen Handlungsabschnitten (Szenen), die nach und nach eingeübt und dann Stück für Stück zusammengeführt werden. Erst gegen Ende der Probenzeit sollte ein Durchlauf des gesamten Theaterstücks probiert werden. Während der Proben sollte eine Person (Souffleur, Erzähler oder ähnliches) den Handlungsbogen immer zugänglich machen können.

Aktion -Bewegung -Aufgänge-Abgänge Auch Theater mit Laienspielern ist notwendigerweise an theatralische Grundüberzeugungen gebunden: -nichts auf der Bühne geschieht absichtslos. Dein Körper zeigt -spricht -macht deutlich. Bleibe in der Rolle, springe nicht heraus. Ein gesprochener Text ist nur ein geringer Teil der Botschaft "Theaterspiel". Theater heißt: wir machen etwas für Zuschauer, nicht für Zuhörer. Was das Publikum zurecht erwartet, sind handelnde Menschen, nicht nur eine originelle, reichlich ausgestattete Bühne. Hörspiele und Ausstattungstheater sind keine gemäßen Produktionsformen.

Theater im Freien Draußen Theater zu spielen hat einen besonderen Reiz und ist in Ferienfreizeiten oft gut möglich. Wir haben Platz, mehr als eine beengte Bühne, viel Raum. Wir sollten ihn nutzen, besonders Gebäude, Treppen, Winkel, Bäume, Sträucher, unsere Bühne kann sehr vielgestaltig sein. Dies ist eine Stärke des Freilichttheaters. Die Spielumgebung sollte ihren gewachsenen oder gebauten Charakter behalten. Vielleicht ein zusätzliches Podest, eine kleine Wand, eine reparierte Torleuchte, fertig. Eine reizvolle Bühnenumgebung birgt die Gefahr, sich zu verlieren. Auch hier muss der Spielraum, die Bühne klar und deutlich begrenzt werden. Möglichst viel sehen müssen die Zuschauer schon, Bänke am Bühnenrand, Podeste, Treppen können auch dazu dienen, den Zuschauerraum zu gestalten. Bei zeitlich und räumlich getrennten Szenen sollten die Spieler auch an verschiedenen Stellen spielen. Achtet auf möglichst lange und originelle Auftrittswege (anschleichen, einmarschieren, herunter rutschen, am Seil herablassen, mit einer Sänfte getragen werden usw.) Prüft die Akustik, frühe Sprechproben sind besonders wichtig. Eine kleine Mauer oder ein Gewölbe kann den Schall reflektieren. Ungünstiger Wind, Tageszeit bedingte Nebengeräusche, hohe Luftfeuchtigkeit wirke sich zusätzlich negativ aus. Versucht trotzdem ohne elektrische Verstärkung auszukommen. Schafft einen akustischen Raum, Bläserklänge von weit her, Geräusche aus verschiedenen Richtungen sind anregende Gestaltungsmittel. Versucht ohne zusätzliche Beleuchtung auszukommen, eventuell durch Fackeln, Kerzen oder Feuer zusätzlich Akzente setzen. Die Sonne wandert, zur Aufführungszeit sollte das Publikum nicht von ihr geblendet werden. Nutzt den Spielraum, könnt das Spielgeschehen in die Tiefe staffeln, lange Wege sollten durch anhalten oder Umschauen unterbrochen werden. Wichtig ist es, dass die Spieler nicht aneinander kleben. Freiraumspiel ist immer auch besonders Bewegungsspiel, tanzen, rennen, schleichen, Purzelbäume, Wagenfahrten gehören dazu. Spielt mit Büschen, Fenstern, Nischen, Türen und Treppen usw.. Freiraumspiel hat viele pantomimische Elemente, die Zuschauer achten viel auf die Bewegungen und die Sprache tritt manchmal in den Hintergrund.

Wer mit einer Gruppe zu einem selbstgewählten Thema eine Aufführung plant und tätige Hilfe sucht ist bei Rhinozeros richtig! Entdecken Sie unsere Möglichkeiten.

 

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